SPAN - das Konzert-Highlight für 2015

Für das spezielle Jubiläumsprogramm «40 Jahre SPAN» können die Berner aus dem Fundus von insgesamt 11 CD’s resp. rund 140 eigenen Liedern schöpfen. Und deshalb schon jetzt eine einzigartige, spannende, vielseitige Zeitreise durch die Mundartrockgeschichte und damit ein Konzert-Highlight für das kommende Jahr versprechen: Für Openair-Veranstaltungen genauso wie für Club-Gigs.

 

SPAN – 40 Jahre SPAN Tour 2015
Wenn Lieder Musikgeschichte erzählen
 
Wer hat den «Bärner Rock» erfunden? Und wer den kleinen «Louenesee» im Berner Oberland deutschschweizweit zur Mitsinghymne gemacht? Genau: SPAN – die dienstälteste noch aktive Mundartrockband unseres Landes. Zur Feier des runden Geburtstages stellen SPAN für 2015 ein spezielles Jubiläumsprogramm zusammen, mit dem sie die verschiedenen Dekaden der CH-Rockgeschichte auf die Bühne bringen.
 
Die Openairs Argovia Fäscht, Heitere Zofingen, Frauenfeld und Gampel gibt es schon ewig. Das Paléo in Nyon oder die Festivals auf dem Gurten und in St. Gallen sogar noch deutlich länger. Aber alle sind sie jünger als SPAN, die Berner Mundartrocker der ersten Stunde, die seit 1975 regelmässig die Bühnen der Schweiz rocken. Wenn das denn stimmen würde – was nicht genau zutrifft: Denn Kenner wissen natürlich, dass die Anfänge der Band als «Grünspan» sogar nochmals drei Jahre weiter zurückreichen. Und sie bereits in dieser Formation 1974 die Single «Bärner Rock» bei «Schnoutz-Records» veröffentlicht haben. Dem Label notabene, das extra für die erste CD von «Rumpelstilz» ins Leben gerufen wurde. Was nichts daran ändert, dass die Wortschöpfung «Bärner Rock» - sie wird bis heute als Überbegriff für Mundart-Rockmusik aus Bern verwendet und hat sich als Qualitätsmarke in der Schweizer Musikszene etabliert – aus der Feder von SPAN stammt. «Rooooooock vo Bärn, dääääää ghört’mer gärn, miiiiiiir hei Bock uf Rock, uuuuuuu Hördöpfustock ...!»
 
Nicht allein auf diesem Weg haben SPAN an der Rockgeschichte der Schweiz massgeblich mitgeschrieben. Sondern ebenso durch die von 1978-1982 dauernde Zusammenarbeit mit Polo Hofer und Marianna Polistena in der legendären Formation «Polo’s Schmetterding», mit der sie insgesamt vier Alben eingespielt haben und für «Tip-Topi-Type» mit Gold ausgezeichnet wurden.
 
SPAN können bis heute nicht anders, als einfach gute Musik machen. Weil in ihnen unverändert das «Rock’n’Roll Härz» schlägt. Sinnigerweise der Titel des aktuellen, vor genau einem Jahr erschienenen Albums. Sie bringen damit musikalisch die Stimmung in die gute Stube, die man von ihren immer wieder aufs Neue beeindruckenden Live-Auftritten kennt. Einen bunten Mix aus mehrheitlich fadengeradem Rock mit treibenden Beats, gepaart mit hymnischen Balladen und wunderschönen bluesigen Klängen. Dabei  langen die gestandenen Herren gewohnt kräftig in die Instrumente und überzeugen mit ihrem mehrstimmigen Gesang. Wer nicht glauben will, soll hören. (DISCOGRAPHIE)
 
Tour 2015 als PDF
 
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SPAN 2015, das Line Up:

Georges «Schöre» Müller (g, voc)
Christoph «Stöffu» Kohli (b, voc)
Stefan W. Müller (key, voc)
Matthias «Mätthu» Nydegger (dr, voc)
 

 
SPAN «ROCK&ROLL HÄRZ»  2014

Span sind zurück und überraschen mit ihrem kraftvollen neuen Studio-Album „Rock&Roll Härz“. Wohlverstanden: Sie waren nie weg. Als einzige Schweizer Rock Band blieben Span vier Dekaden lang mit nur wenigen Personalwechseln zusammen und gaben auch nach Tiefschlägen nie auf. Eine Alternative zum Rock’n’Roll ihrer Band gab es für sie nie. Und so tun die vier Berner auch nach Tausenden von Gigs immer noch das, was sie am liebsten tun und am besten können: Spielen, spielen, spielen und dass die Musiker sich dabei nass schwitzen, ist Ehrensache.

Für ihr erstes Album für Universal Music haben sich Bassist Christoph „Stöffu“ Kohli, Gitarrist Georges „Schöre“ Müller, sein Bruder Stefan W. Müller (Keyboards) und Matthias Nydegger (Schlagzeug) auf ihre Stärken besonnen. Geradlinige Songs. Schnörkelloses Handwerk. Authentische Texte und eine ungebrochene Leidenschaft für den Rock’n’Roll: Diese Markenzeichen ziehen sich wie ein roter Faden durch „Rock&Roll Härz“.

Span gingen ihren Weg konsequent und konnten dabei auf 40 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Zusammen mit Produzent Pele Loriano wurden die Song-Ideen aufs Maximum reduziert. So ist „Rock&Roll Härz“ ein geradliniges und zugleich vielseitiges Album geworden. Wie immer wechseln sich Stöffu Kohli und Schöre Müller bei den Leadvocals ab. Alle vier Musiker waren ins Songwriting involviert und die legendären „spanischen“ Harmoniegesänge sind omnipräsent. Grossformatiger Pop und ungefilterter Rock’n’Blues finden ebenso zwanglos zusammen wie Balladen und ein Schuss New Orleans Groove.

Seit 1975 sind Span als demokratisch organisiertes Familienunternehmen unterwegs, geprägt vom Hippiegeist der späten Sechzigerjahre und unsterblich verliebt in den Rock’n’Roll-Sound ihrer Jugend. Eine Gitarre, ein Piano, ein Bass und ein Schlagzeug: Mehr brauchen sie nicht, um ihre erdige, ehrliche, elektrisierende Musik zu spielen. Gesanglich waren Span schon immer eine Klasse für sich. „Louenesee“, die immer noch aktuelle Hymne an die Natur und gleichzeitige Absage an die Hektik war ihr grösster und nachhaltigster Hit. Doch es gibt im Repertoire der Berner Rock-Pioniere jede Menge Ohrwürmer, von „Yvette“ über „Bügle»“ bis zum „Bärner Rock“ und „Liebefeld“. Diese Songs sind zeitlos, denn für den Zeitgeist haben sich Span nie interessiert. Viele versuchten, den verschworenen Haufen auf ihren Kurs einzuspuren und ihm ein bestimmtes Image aufzudrücken. Sie sind alle verschwunden, Span aber sind noch da.

Sind Span die Rolling Stones der Schweiz, wie auch schon behauptet wurde? Kaum. Ein Bandleader, wie Mick Jagger einer ist, käme bei den vier Bernern nicht gut an. Mit ihren Musikerkollegen in der Schweiz braucht man sie ohnehin nicht zu vergleichen, denn Span waren vor allen Anderen auf der Szene. Sie waren die Ersten, die die Berner Mundart mit kernigem Rock’n’Roll verbanden und sie sind stets die Gallionsfiguren des authentischen „Bärner Rock“ geblieben. Andere Schweizer Rockbands mögen mehr Platten verkauft und höhere Hitparadenplätze erklommen haben. Doch keine hat so viel gespielt, keine war so unermüdlich „unterwägs“.